Gelbe-Bete-Poke

FÜR 4 PORTIONEN

Poke sollte immer mit besten Zutaten, möglichst in Bioqualität, zubereitet werden.
Ich wollte schon früh auch andere Lebensmittel außer Fisch in meine Rezepte integrieren.
Auf Gelbe Bete bin ich bei einem Biobauern in Somerset gestoßen. Geröstet
schmecken die Rüben süß und erdig. Mit einer einfachen Marinade wird daraus ein
leckeres Poke auf Gemüsebasis.

Zutaten:

250 g Sushi-Reis (s. S. 15)
500 g Gelbe Bete
Olivenöl
Salz


FÜR DIE MARINADE
2 TL Mirin (Reiswein)
6 EL Sojasoße
3 EL Sesamöl
frisch gepresster Saft von 1–2 Limetten
1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben


ZUM SERVIEREN
2 TL gemischte Sesamsamen
2 EL eingelegter Ingwer (s. S. 139)
2 EL Edamame-Bohnen
1 Avocado, in Scheiben geschnitten
2 EL Tobiko (Fischrogen)
1 EL Macadamianusskerne, in Togarashi (japanisches Chilipulver) gewälzt
1 EL Nori-Blätter, fein geschnitten
essbare Blüten zum Garnieren

Zubereitung:

Den Sushi-Reis zubereiten. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Gelbe Bete putzen und ungeschält in Olivenöl und Salz wälzen, dann auf ein Backblech legen. Im Ofen 1 ½ Std. backen, bis die Rüben innen weich sind; dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Etwas abkühlen lassen, dann schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.
Für die Marinade Mirin, Sojasoße und Sesamöl in einer Schüssel verrühren. Limettensaft, Chili, Frühlingszwiebeln und Ingwer untermischen. Die Gelbe Bete zufügen und 30 Min. marinieren.
Den Reis auf Schalen verteilen. Die marinierte Gelbe Bete zugeben und mit Sesamsamen bestreuen. Eingelegten Ingwer, Edamame, Avocado und Tobiko zufügen. Zum Schluss Macadamianüsse und Nori darüberstreuen und alles mit essbaren Blüten dekorieren.


TIPP
Die geröstete Bete lässt sich am besten schälen, wenn sie noch warm ist.

 

 

Rezept aus dem Buch