Dry Martini

Schlicht, raffiniert, brutal und kultiviert

Dry Martini passt perfekt zu James Bonds Charakter: Der Drink ist schlicht und raffiniert, brutal und kultiviert zugleich. Wenn man von Flemings Schriften und Briefen ausgeht, war er nach diesem Cocktail so verrückt wie nach keinem anderen – in den Bond-Filmen wird er allein 58-mal erwähnt. Und das zu Recht: Wie bei vielen anscheinend einfachen klassischen Cocktails kann auch die Zubereitung eines Martinis stark variieren, je nach Geschick und Vorlieben des Barmixers. Auch wenn heute allgemein der Konsens besteht, dass ein Martini klarer wird, wenn man ihn rührt, lassen wir in diesem Buch Fleming den Vortritt, der ihn – wie Bond – geschüttelt bevorzugte.

 

Zutaten

75 ml Wodka oder London Dry Gin
2–20 ml trockener Wermut


ZUM GARNIEREN
Lemon Twist

Zubereitung

Die Zutaten in einen Cocktailshaker geben und diesen bis zum Rand mit Eis auffüllen. Den Shaker kräftig schütteln, bis der Cocktail sehr kalt ist, diesen dann in ein gefrostetes Martini oder Coupe-Glas abseihen. Mit einem Lemon Twist garnieren.


HINWEIS: Zwar hat die Wahl der Gin- und Wermutsorte großen Einfluss auf den Geschmack des Drinks, aber sein Charakter wird durch das Mischungsverhältnis bestimmt. Die Vorlieben reichen von „knochentrocken“, wobei heimlich ein kleiner Spritzer Wermut in das Glas gegeben wird, bis „feucht“, bei dem das Mischungsverhältnis von Wermut zu Gin bis 1 : 3 liegen kann. Generell gilt, dass Wodka Martini eher „feuchter“ als Gin Martini zubereitet wird, da Wodka im Vergleich zu Wermut kaum Aroma hat.

Rezept aus dem Buch